Glossar

A

Aerosol

Hochfein in Gas verteilte flüssige oder feste Partikel (Nebel könnte beispielsweise als Wasseraerosol in Luft bezeichnet werden, Rauch enthält Ruß und andere Partikelchen).

Antigene/Antikörper

Antigene sind bestimmte Strukturen, die als körperfremd erkannt werden und dadurch von der körpereigenen Abwehr „attackiert“ werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um Oberflächenstrukturen von Viren oder Bakterien handeln. Antikörper sind vom Immunsystem gebildete Eiweißmoleküle, die ganz spezifisch an „ihr“ Antigen binden können. Antikörper können auch künstlich so hergestellt werden, dass sie bestimmte Zielstrukturen erkennen können, die man in der Diagnostik aufspüren möchte. Sie können beispielsweise radioaktiv markiert werden, sodass man ihre Verteilung im Körper szintigraphisch darstellen kann.

Axilla

Achselhöhle

Axilladissektion

Schonende Entnahme der Lymphknoten in der Achselhöhle

B

benigne

siehe Tumor, gutartig

Biopsie

Feingewebliche Untersuchung einer entnommenen Gewebeprobe, etwa aus einem Gewebe, bei dem Krebsverdacht besteht

C

Chemotherapie

In Zusammenhang mit Krebs wird damit eine Therapie bezeichnet, bei der der Patient Medikamente erhält, die insbesondere die Krebszellen schädigen und abtöten. Da in schwächerem Maße auch andere Zellen betroffen sind, muss man bei einer Chemotherapie oft erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Computertomographie (CT)

Von einer Computertomographie spricht man immer dann, wenn der Körper bzw. ein Organ in zahlreichen dünnen Schichten „abgetastet“ wird und aus der großen, daraus erhaltenen Datenmenge dann computergestützt ein häufig dreidimensionales Bild rekonstruiert wird. Es gibt u.a. Magnetresonanz- (Kernspin-), Röntgen-, Positronen-Emissions- und Single-Photon-Emission-Computertomographie.

D

Demenz

Als Demenzen werden verschiedene Krankheiten bezeichnet, die alle mit dem Verlust verschiedener intellektueller Leistungen, insbesondere des Gedächtnisses und der „normalen“ Persönlichkeit, aufgrund einer Schädigung des Gehirns einhergehen. Dazu zählen etwa Morbus Alzheimer und die Creutzfeld-Jakob-Krankheit.

Dissektion

Operatives Entfernen von Gewebe, etwa die schonende Entnahme von Lymphknoten.

F

F-18-FDG – F-18-Fluordesoxyglukose

Mit einem Fluor-18-Isotop schwach radioaktiv markierte Variante des Traubenzuckers, die vom Körper bis zu einem bestimmten Reaktionsschritt wie Traubenzucker (Glukose) verstoffwechselt wird und sich dann insbesondere in den Zellen anreichert, deren Traubenzuckerumsatz besonders hoch ist. Die Halbwertzeit des FDG beträgt nur 110 Minuten.

falsch positiv/falsch negativ

Ein Untersuchungsbefund wird als falsch positiv bezeichnet, wenn er ein Krankheitsmerkmal nachweist, das nicht existiert – also etwa dann, wenn ein bildgebendes Verfahren eine Gewebsbesonderheit als Krebsmetastase identifiziert, obwohl es sich um eine harmlose Veränderung handelt. Falsch negativ wäre dementsprechend der Befund, wenn eine als harmlose Veränderung identifizierte Gewebsbesonderheit eigentlich eine Metastase ist.

G

Gammakamera

Die in Gammakameras verwendeten Detektoren sind in der Lage, die von Radiopharmaka ausgesandte Gammastrahlung zu registrieren bzw. zu detektieren. Die so aufgezeichneten Signale werden mithilfe aufwändiger Computertechnik in zwei- oder dreidimendsionale Darstellungen umgesetzt. Diese zeigen die Verteilung des jeweils verwendeten Radiopharmakons im Körper bzw. in dem untersuchten Organ. Das gesamte Verfahren wird Szintigraphie genannt, das erstellte Bild Szintigramm.

Gammasonde

Kleines, stabförmiges Messinstrument, mit dem sich Gammastrahlung nachweisen lässt. Sie wird beispielsweise bei der Sentinel-Lymphknoten-Detektion benutzt, um den ersten im Abflussbereich eines Tumors gelegenen Lymphknoten anhand der schwach radioaktiven Markierung nachzuweisen.

Gammastrahlung

Photonenstrahlung, die von angeregten Atomkernen ausgesandt wird.

Ganzkörperuntersuchung

Kontrolle des ganzen Körpers in nur einer Untersuchung. Dies ist mit nuklearmedizinischen Verfahren (im Gegensatz zum Röntgen) ohne zusätzliche Strahlenexposition möglich, da das einmal in den Blutkreislauf injizierte Radiopharmakon sein Zielorgan oder die Zellen, die es spezifisch bindet, im gesamten Körper aufspüren kann. Ist die Fragestellung beispielsweise, ob ein Tumor bereits Tochtergeschwülste gebildet hat, wird sich das für den Primärtumor spezifische Radiopharmakon überall im Körper in den Tumorzellen anreichern (Primärtumor und Tochtergeschwülste haben ja exakt den gleichen Zelltyp). Tastet man mit der Gamma- oder der PET-Kamera den ganzen Körper ab, kann man die Tochtergeschwülste unabhängig von ihrer Lage aufspüren.

H

Halbwertzeit

Die Halbwertzeit gibt an, in welchem Zeitraum sich die Menge einer Substanz halbiert. Bei Radioisotopen wird damit im Allgemeinen beschrieben, wie lange es dauert, bis sich die Radioaktivität um die Hälfte reduziert hat. Bei dem Positronenstrahler Fluor-18 beträgt die Halbwertzeit 110 Minuten. Nach 220 Minuten ist also nur noch ein Viertel der ursprünglichen Radioaktivität vorhanden, nach 330 Minuten ein Achtel.

K

Kernspintomographie

siehe Magnetresonanztomographie

Kolonkarzinom

Dickdarmkrebs

L

Lymphknoten

Neben dem Blutkreislauf gibt es im Körper noch ein zweites System, in dem die Lymphflüssigkeit mit speziellen Zellen, den Lymphozyten, und Nährstoffen über Lymphbahnen transportiert wird. An den Lymphknoten (sie sind „Knotenpunkte“ in den Lymphbahnen) wird die Lymphflüssigkeit einer bestimmten Körperregion aufgenommen und „gefiltert“. In den Achselhöhlen befinden sich beispielsweise die so genannten axillären Lymphknoten.

Lymphstau

Eine schmerzhafte Stauung der Lymphflüssigkeit, die beispielsweise dann auftreten kann, wenn aus gesundheitlichen Gründen die Lymphknoten einer Region entfernt werden mussten.

M

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT ist ein nicht-invasives („nicht eingreifend“) bildgebendes Verfahren, mit dem insbesondere die Morphologie der Gewebe dargestellt werden kann. Das Verfahren bedient sich eines von außerhalb des Körpers angelegten Magnetfeldes, das dafür sorgt, dass sich die Wasserstoffionen (etwa im im Körper enthaltenen Wasser) im Körper magnetisch in dieselbe Richtung ausrichten. Das Signal, das entsteht, wenn sie wieder in den Normalzustand zurückfallen, kann von außen gemessen werden und computerunterstützt in ein dreidimensionales Bild umgesetzt werden. Mit der MRT ist eine hohe Auflösung möglich, der Patient ist keiner Strahlenexposition ausgesetzt. Allerdings ist es nicht möglich, Stoffwechselfunktionen darzustellen (abgesehen von einigen Indikationen, bei denen die fMRT, also die funktionelle MRT, zum Einsatz kommt).

maligne, Malignität

siehe Tumor, bösartig

Mammakarzinom

Krebstumor des Brustgewebes

Mammographie

Röntgenuntersuchung der Brust

Metastasen, Metastasierung

siehe Tumor, bösartig

P

PET (Positronen-Emissions-Tomographie)

Die PET ist eine Emissions-Computertomographie, bei der so genannte Positronenstrahler zur Markierung der Radiopharmaka verwendet werden. Diese Positronenstrahler haben den Vorteil, dass anstelle eines einzelnen Photons jeweils ein Paar von zwei Photonen unter einem festen Winkel von 180 Grad zueinander ausgesendet werden. Beide Photonen fliegen also gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen. Und nur wenn zwei diametral gegenüber angeordnete Detektoren je eins der Photonen gleichzeitig (koinzident) messen, wird ein Signal registriert. Der Emissionsort des Photonenpaares kann also nur auf der Verbindungslinie der beiden Detektoren gelegen haben. Dies ist gegenüber der SPECT eine ganz wesentliche zusätzliche Information.

Außerdem handelt es sich bei den Positronenstrahlern um so genannte physiologische Tracer, also um Verbindungen, die Bestandteil des natürlichen Körperstoffwechsels sind. Im Falle der FDG-PET, also der PET mit Fluor-18 markierter Glukose (Traubenzucker), lässt sich auf diese Weise zum Beispiel – je nach Fragestellung – der Zuckerstoffwechsel des untersuchten Organs oder des ganzen Körpers sichtbar machen. Einige Anwendungsbereiche für die FDG-PET sind die Krebsdiagnostik (Krebszellen haben gegenüber gesunden Zellen einen erhöhten Zuckerstoffwechsel), die Entzündungsdiagnostik (auch hier ist der Zuckerumsatz erhöht) und Untersuchungen des Gehirns (in aktiven Bereichen des Gehirns ist der Zuckerstoffwechsel erhöht). Die bei der PET notwendigen Mengen an Radioaktivität sind sehr gering, sodass diese Untersuchung ein praktisch nebenwirkungsfreies Verfahren ist. Ein stationärer Klinikaufenthalt ist ebenso wie bei der SPECT nicht notwendig.

PET-Scanner/PET-Kamera

Spezielle Kamera, mit der die Photonen, die bei einer PET-Untersuchung frei werden, registriert werden können.

Primärdiagnostik

Untersuchungen, mit denen eine Erkrankung erstmals festgestellt wird (im Gegensatz zu diagnostischen Maßnahmen, die ergriffen werden, um den Verlauf einer Erkrankung bzw. ihrer Heilung zu verfolgen).

Punktion

Mithilfe einer so genannten Punktionskanüle (eine größer dimensionierte, hohle Nadel) wird eine kleine Probe beispielsweise aus einem verletzten Gelenk, einer eitrig entzündeten Körperregion oder einem Gewebe (Knochenmark, Milz, Leber) entnommen und laborchemisch untersucht.

R

Radioiodtherapie

Die Radioiodtherapie ist eine nuklearmedizinische Behandlungsmethode von gutartigen (Struma, Überfunktion) und bösartigen (differenzierte papilläre und follikuläre Schilddrüsenkarzinome) Schilddrüsenerkrankungen. Radioaktives Iod wird von Schilddrüsengewebe und befallenem Gewebe gespeichert, wobei die therapeutisch wirksamen b-Strahlen im Gewebe eine Reichweite von wenigen Millimetern haben. Aufgrund dieser Tatsache und der Anreicherung von radioaktivem Iod im entarteten Gewebe ist es möglich, mit der Radioiodbehandlung bei weitgehender Schonung des gesunden Gewebes das befallene Gewebe zu zerstören.

Radioisotop/Radionuklid

Radioisotope bzw. Radionuklide sind radioaktive Isotope eines chemischen Elementes. Sie geben Gammastrahlung ab.

Radiopharmakon (plural: Radiopharmaka)

Mit einem Radioisotop markierte Substanz.

Resektion

Operative Teilentfernung eines Organs, beispielsweise, weil es von einem Tumor befallen ist.

Rezidiv

Rückfall, Wiederauftreten einer Erkrankung. In Zusammenhang mit Krebs wird damit meist ein nachwachsender Tumor bezeichnet, der seinen Ursprung in einzelnen Krebszellen hat, die beispielsweise durch die Therapie (Operation, Chemo- oder Strahlentherapie) nicht restlos entfernt werden konnten.

Röntgen/Röntgen-CT

Bei einer Röntgenuntersuchung werden außerhalb des Körpers erzeugte Röntgenstrahlen durch den Körper gesandt. Je nach Beschaffenheit des Gewebes, durch das die Strahlen dringen, verändern Sie ihre Intensität. Dies wird nach Durchtritt durch den Körper mithilfe eines speziellen Röntgenfilms oder elektronisch aufgezeichnet. Bei einer Röntgen-Computertomographie (Röntgen-CT) wird der Körper bzw. das Organ schichtweise „vermessen“. Aus den erhaltenen Daten wird computerunterstützt ein dreidimensionales Bild rekonstruiert.

S

Sensitivität

Die Sensitivität gibt an, wie zuverlässig ein diagnostisches Verfahren etwas nachweisen kann – also beispielsweise, welchen Prozentsatz aller Metastasen eines bösartigen Tumors ein bildgebendes Verfahren aufspürt.

Sentinel Lymphknoten

Als Sentinel oder Wächterlymphknoten bezeichnet man den ersten Lymphknoten im Lymphabflussgebiet eines Tumors. Sollte der Tumor bösartig sein, würden einzelne, über die Lymphbahnen „abwandernde“ Krebszellen auf jeden Fall in diesem Lymphknoten nachweisbar sein. Ist er frei von metastasierenden Zellen, kann man davon ausgehen, dass auch die nachfolgenden Lymphknoten nicht befallen sind.

Sonographie

Ultraschalluntersuchung. Von einem Generator erzeugte Ultraschallwellen werden von einem Schallkopf aus auf den Körper gerichtet und von unterschiedlichem Gewebe unterschiedlich reflektiert. Das „Echo“ wird registriert und in ein Bild umgesetzt.

SPECT (Single-Photonen-Emissions-Computertomographie)

Die SPECT ist eine Computertomographie, bei der die zur Markierung der Radiopharmaka verwendeten Radionuklide einzelne Gammaquanten oder Photonen aussenden, so genannte Gammastrahler. Die aus dem Körper austretenden Gammaquanten werden von speziellen Kameras registriert, wobei diese um den Patienten rotieren. Aus diesen Daten wird computerunterstützt ein dreidimensionales Bild rekonstruiert.

Spezifität

Die Spezifität einer Untersuchung gibt an, wie gut es mit dem jeweiligen Verfahren möglich ist, zwischen zwei Krankheiten zu unterscheiden. Beispielsweise ist es beim Dickdarmkrebs nach dem operativen Entfernen des Tumors notwendig, regelmäßig zu überprüfen, ob es zu einem Rezidiv (Rückfall) kommt oder nicht. Eine PET-Untersuchung kann bei Gewebsauffälligkeiten im Röntgenbild mit sehr hoher Spezifität zwischen Narbengewebe aufgrund der Operation und einem Rezidiv unterscheiden.

Stoffwechselvorgänge

Damit sind alle Abläufe im menschlichen Körper gemeint, bei denen Stoffe biochemisch umgesetzt werden. Dabei kann es sich um den Umsatz von Nährstoffen in den Zellen eines bestimmten Organs handeln, um die Bildung von Hormonen, um Reaktionen der körpereigenen Abwehr, etwa bei Entzündungen, oder auch um krankhafte Vorgänge, etwa bei Tumoren. Mit nuklearmedizinischen Methoden sichtbar machen lässt sich beispielsweise der Verbrauch von Traubenzucker (Glukose) in den Zellen, die Bildung von Schilddrüsenhormonenen aus Iod, der Aus- und Einbau von Knochenbausteinen ins Skelett usw.

Strahlenexposition

Ausgesetztsein gegenüber einer bestimmten Strahlendosis. Dabei kann es sich um die natürliche Umgebungsstrahlung handeln, um die Strahlung, der man in größeren Höhen ausgesetzt ist, etwa bei Transatlantikflügen oder einem Hochgebirgsurlaub, oder um die Strahlung, die mit einer Röntgen- oder einer nuklearmedizinischen Untersuchung einhergeht. Im Mittel entspricht die Strahlenexposition bei einer nuklearmedizinischen Untersuchung der Strahlendosis, die ein Mensch im Verlauf eines Jahres aus der Umgebung aufnimmt. Die für medizinische Anwendungen erlaubte Strahlenexposition ist in der Bundesrepublik Deutschland durch strenge Gesetze geregelt.

Strahlenexposition, natürliche

Strahlenmenge, der ein Mensch aufgrund der natürlichen Umgebungsstrahlung ausgesetzt ist. Diese Strahlendosis kann regional recht unterschiedlich sein.

Strahlentherapie, radiologische

Anwendung von Röntgenstrahlung zu Heilzwecken. Die ionisierende Strahlung ist, da in der Therapie andere Dosen notwendig sind als in Röntgenuntersuchungen, stark zellschädigend. Sie wird gezielt beispielsweise auf einen Tumor gerichtet.

Szintigraphie

Die Szintigraphie ist ganz allgemein ein Messverfahren, mit dem es möglich ist, die zeitliche und räumliche Verteilung einer radioaktiv markierten Substanz (Radiopharmakon) im Körper bildlich darzustellen. Dies ist je nach Fragestellung sowohl zweidimensional (planar) möglich als auch als im Schnittbildverfahren (Computertomographie), bei dem aus etlichen Schichtaufnahmen ein dreidimensionales Bild zusammengesetzt wird. Dieses Bild wird Szintigramm genannt.
Die radioaktiv markierten Substanzen wählt man so aus, dass sie sich möglichst ausschließlich im Zielvolumen, häufig ein zu untersuchendes Organ, anreichert. Beispiele sind die Schilddrüsen-Szintigraphie mit radioaktivem Iod, die Knochen-Szintigraphie mit Substanzen, die sich speziell im Knochen anreichern, oder die Lungen-Szintigraphie, bei der sowohl die Belüftung (Ventilation) der Lungen mit radioaktiven Edelgasen beziehungsweise Aerosolen bestimmt werden kann als auch die Durchblutung (Perfusion) mit markierten Partikeln geeigneter Größe.

T

Tochtergeschwülste

siehe Tumor, bösartig

Tumor

Ganz allgemein jede Geschwulst von Körpergewebe. Krebstumoren (auch neoplastische Tumoren genannt) sind Geschwulste aus neu gebildetem Körpergewebe. Sie entstehen aus Zellen, die sich unreguliert teilen.

Tumor, bösartig (maligner Tumor)

Die entarteten Zellen teilen sich meist rasch, wandern in gesundes Gewebe ein und bilden dort einen Primärtumor. Brechen sie in Blut- oder Lymphgefäße ein, werden sie zu anderen Körperregionen transportiert. Einzelne Tumorzellen vermehren sich dort und bilden Tochtergeschwülste des ursprünglichen oder primären Tumors, die so genannte Metastasen. Diesen Prozess nennt man daher Metastasierung.

Tumor, gutartig (benigner Tumor)

Gutartige Tumoren bestehen aus Zellen, die sich unreguliert, aber in der Regel nicht besonders schnell teilen. Das so entstehende Gewebe verdrängt in der Regel "normales" Körpergewebe und kann so Beschwerden verursachen.

Tumor, primärer

siehe Tumor, bösartig

U

Ultraschall

siehe Sonographie

V

Verlaufskontrolle

Überwachung des Krankheitsverlaufes bzw. des Heilungsprozesses. Beispielsweise ist es bei der Chemotherapie von Krebserkrankungen sinnvoll, zu überprüfen, ob die verwendeten Medikamente den gewünschten Erfolg haben. Wurde ein Tumor operativ entfernt, ist es meist notwendig, den Patienten über einen gewissen Zeitraum regelmäßig zu untersuchen, um einen Rückfall rechtzeitig zu bemerken.

W

Wächterlymphknoten

siehe Sentinel Lymphknoten.



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